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Alpenbahnen GmbH

Infos rund um die Beschneiung

Schneesicherheit mit Verantwortung

Die Beschneiung ist ein wesentlicher Bestandteil des modernen Wintersports und trägt dazu bei, Schneesicherheit und hochwertige Pistenbedingungen zu gewährleisten. Wir setzen dabei auf innovative, ressourcenschonende Technologien, um Wasser und Energie so effizient wie möglich einzusetzen.

Unser Ziel ist es, eine Balance zwischen den Bedürfnissen des Wintersports und dem Schutz der Natur zu schaffen. Durch den Einsatz moderner Beschneiungsanlagen und gezielter Planung minimieren wir den Verbrauch wertvoller Ressourcen.
Mit dieser verantwortungsvollen Herangehensweise ermöglichen wir Skivergnügen für Einheimische und Gäste – heute und in Zukunft.

Umfang der Beschneiung

2024_Beschneiung KGilgenreiner 03

Umfang der Beschneiung

Ein fester Rahmen

Unsere Beschneiung konzentriert sich auf wenige geeignete Wetterfenster im Winter. In der Regel gibt es drei Beschneiungsphasen: Die erste beginnt im November und dauert etwa 72 Stunden, also zweieinhalb bis drei Tage. In dieser Zeit wird beschneit, bis das verfügbare Wasser im Speicherteich aufgebraucht ist. Nach einer wärmeren Periode, in der Schmelzwasser nachfließen kann, folgt meist Mitte Dezember eine zweite Kältephase mit rund zwei Tagen Beschneiung. Die verbleibende Beschneiung erfolgt meist im Januar und umfasst häufig nur noch wenige Stunden.

Insgesamt kommen wir auf gut 160 Beschneiungsstunden pro Saison – das entspricht sechs bis sieben Tagen durchgehender Beschneiung.

Technisch ließe sich die Beschneiungsanlage weiter ausbauen und ihre Produktionsleistung erhöhen. Doch die technische Kapazität allein entscheidet nicht darüber, wie viel Schnee tatsächlich erzeugt werden kann. Maßgeblich sind vor allem die verfügbare Wassermenge sowie geeignete Temperatur- und Feuchtebedingungen. Hinzu kommen Faktoren wie Energiebedarf und die Dauer der verfügbaren Beschneiungsfenster. Moderne Technik kann helfen, die vorhandenen Ressourcen effizienter zu nutzen. Sie kann deren Verfügbarkeit aber nicht beliebig erhöhen. Ein wesentlicher Ansatzpunkt ist deshalb der Einsatz effizienter, moderner Schneeerzeuger, die mit möglichst geringem Energieeinsatz möglichst viel Schnee produzieren.

Die zentrale Herausforderung ist nicht, die technische Kapazität immer weiter zu erhöhen, sondern die vorhandenen Ressourcen innerhalb der natürlichen und wirtschaftlichen Grenzen möglichst effizient zu nutzen.

Postive Effekte der Beschneiung

2024_Beschneiung MHaslinger 02

Postive Effekte der Beschneiung

Schützend und versorgend

  • Eine durch Beschneiung ausreichend dicke Schneedecke schützt die Vegetation vor Beschädigung, z.B. durch Frost und Erosion
  • Bergseen und Wasserreservoirs füllen sich in niederschlagsreichen Monaten auf natürlich Weise. Speicherteiche ermöglichen es, Wasser zu Zeiten hoher Verfügbarkeit zu speichern und für die Beschneiung bereitzuhalten. Damit kann die Entnahme zeitlich gesteuert werden.
  • Die technische Beschneiung nutzt das Wasser aus der Natur für einen Winter. Mit der Schneeschmelze gelangt es in den natürlichen Kreislauf zurück und sorgt für saftige Almwiesen.

Im Rahmen der Gegebenheiten Schnee unterstützen

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Im Rahmen der Gegebenheiten Schnee unterstützen

Beschneiung bei kalten Minusgraden

Es ist von Region zu Region unterschiedlich, wie lang beschneit werden darf.
So ist die Beschneiung am Spitzingsee tatsächlich von Mitte November bis Mitte Februar erlaubt, am Brauneck geht der Zeitraum bis Ende März.

In der Praxis ist aber so, dass Beschneiung spätestens Ende Februar nicht mehr sinnvoll ist.

Die Beschneiung der Pisten ist ausschließlich im "richtigen" Winter vorgesehen - wenn kalte Minusgrade herrschen. Das ist im März meist nicht mehr der Fall.

Weiteres Argument ist auch, dass der Schnee zum Frühjahr wieder - wie von der Natur vorgesehen - abschmelzen kann.

Es gilt: Im der von der Natur vorgegebenen Rahmen Schnee unterstützen, nicht erzwingen.

Nur Wasser und Luft

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Nur Wasser und Luft

Die Natur als Vorbild

Künstlich ist an maschinell erzeugtem Schnee übrigens nichts! Er besteht zu 100 % aus Wasser und kalter Luft.

In Deutschland dürfen keine Zusätze verwendet werden, dies ist gesetzlich geregelt. Das Wasser stammt entweder aus einem Gebirgsbach oder aus eigens angelegten Speicherteichen und gelangt über die Schneeschmelze sowie die natürlichen Niederschläge in den Kreislauf zurück.
Es wird kein Wasser entzogen, sondern sinnvoll genutzt.