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Aus für die Wintersaison

Alpen Plus Gebiete nehmen den Skibetrieb nicht mehr auf!

München und Region, 22. März 2021: Nachdem aufgrund der wieder steigenden Infektionszahlen in Bayern wohl weitere Öffnungsschritte ausgeschlossen sind, steht fest, dass es in den Alpen Plus Skigebieten Sudelfeld, Spitzingsee und Brauneck in dieser Saison keinen Skibetrieb mehr geben wird. Saisonskipasskunden bekommen ihr Geld zurück bzw. können den Skipass auf die nächste Saison übertragen.

„Dass es tatsächlich zu einem monatelangen Lockdown kommt und wir unsere Leistungen in dieser Wintersaison überhaupt nicht anbieten dürfen, war nicht abzusehen und hätten wir auch nie erwartet. Das ist wirklich bitter und tut uns in der Seele weh, zumal bei den diesjährigen
Schneeverhältnissen in unseren Gebieten trotz Betriebsverbot jede Menge los ist.“ resümiert Peter Lorenz, Sprecher des Alpen Plus Skipass- und Bergbahnverbundes.

Bis zuletzt hatten die Alpen Plus Partner gehofft, in diesem Winter wenigstens noch für ein paar Wochen Skibetrieb anbieten zu können. „Von dieser Hoffnung mussten wir uns nun nach den Verlautbarungen aus den Ministerien, die aufgrund wieder ansteigender Zahlen weitere Öffnungsschritte ausschließen, endgültig verabschieden“ bedauert Lorenz.

Alle Alpen Plus Saisonskipasskunden erhalten in den nächsten Tagen ein Schreiben, in dem sie über das Vorgehen zur Rückerstattung oder Übertragung ihrer Saisonskipässe informiert werden.

Die Hoffnungen liegen nun darauf, dass die Impfungen in Bayern zügig Fahrt aufnehmen und kluge Teststrategien umgesetzt werden, um zumindest mit den Bahnen am Brauneck, Wallberg und Spitzingsee bald in den Sommerbetrieb zu starten, auch wenn die entgangenen Umsätze des Winters keinesfalls damit ausgeglichen werden können. Besonders hart trifft es das Sudelfeld, das bislang kein Sommerangebot hat und ausschließlich von der Wintersaison lebt.

Erschwerend kommt hinzu, dass die von Bund und Ländern zugesagten Hilfen für die Seilbahnbranche nur bedingt greifen. „Wie vielen anderen Betrieben wäre uns und unseren Mitarbeitern am meisten damit geholfen, wenn wir unsere im letzten Sommer erprobten Hygiene- und Schutzkonzepte umsetzen und wieder unserer Arbeit nachgehen dürften.“ so Peter Lorenz.

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